1998 starb viel zu früh Gerhard Gundermann. Er war im Lausitzer Revier Baggerfahrer im Braunkohletagebau und vor allem Liedermacher. Seine Texte waren sozialkritisch, thematisierten den Mißbrauch der Umwelt, er sang über Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen und er mischte sich damit fast überall ein.

Ein langjähriger Freund und Musikerkollege von ihm, Bernd Nitzsche, auch aus Hoyerswerda, machte es sich nach Gundis Tod zur Aufgabe, diese Lieder weiterhin aufzuführen. 2006 wollte Bernd diese Musik mit einer richtigen Band spielen (bloß gut) und er suchte sich Detlef und Martin Kotte und andere Musiker dafür aus. Es waren sehr schöne Jahre mit Bernd. 2009 starb auch er viel zu früh und Martin und ich überlegten ein Jahr lang ob und wie es weitergeht.

Martin kannte aus Lauchhammer einen jungen Musiker, Tobias Kroggel, der in seinem Soloprogramm schon immer einige Gundermann-Songs interpretierte. Mit ihm haben wir dann wieder angefangen, denn es wäre bestimmt nicht im Sinne von Gundi und von Bernd, diese Lieder nicht mehr unter die Leute zu bringen. Der große Vorteil dieser Konzerte ist, daß dazu fast nur Zuhörer kommen, die diese Musik hören wollen. Also ist die Stimmung jedesmal absolut gut, es macht einen riesigen Spaß. Wir spielen etwa zweieinhalb Stunden, aufgeteilt in zwei oder manchmal auch drei Konzertblöcke. Dabei besteht der Mittelteil der Show aus einem ruhigen, nur mit akustischen Instrumenten gespielten Block.

Die heutige Besetzung (2015) besteht aus Tobias Kroggel (voc, acc-guit), Stephan Wocko (dr), Martin Kotte (guit, back-voc) und Detlef Kotte (bg, back-voc).

 

https://www.youtube.com/watch?v=rwG3CXH93Gc .....................https://www.youtube.com/watch?v=wn8576xRXXo

 

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